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Vom Münsterland über Tansania zur GFA nach Idar-Oberstein

Aus dem Münsterland hat es Jan-Benedikt Kersting zur GFA nach Idar-Oberstein verschlagen. Vorher hat der 35-Jährige jedoch neben einigen anderen Zwischenstationen einen kleinen Umweg über Afrika genommen.

Die Prügelstrafe mitzuerleben verändert die eigene Denkweise

Dort war er Volontär an einer Schule und lebte in einer einheimischen Gastfamilie. Trotz einiger gewöhnungsbedürftiger Unterschiede, wie etwa Maisbrei als recht geschmacksloses Hauptnahrungsmittel oder technologischen Einschränkungen, würde er jedem empfehlen solch eine Erfahrung zu machen. Denn gerade eben diese Einschnitte in den gewohnten Komfort der Heimat machen dieses Erlebnis so besonders und lassen ihn nun differenziert auf sein Leben in Deutschland blicken. Noch stärker aber hat die weiterhin existierende Prügelstrafe an der afrikanischen Schule sein Bewusstsein verändert. „Man lernt so zu schätzen, was man in Deutschland hat“, stellt er fest.

Diese Erkenntnis gab er danach auch gerne an seine Schüler in seiner Tätigkeit als Nachhilfelehrer weiter und findet es immer wieder spannend, was sich bei solchen Berichten in der Mimik seiner Schüler lesen lässt.

Neben seiner Tätigkeit als Nachhilfelehrer war er auch als Telefoninterviewer, in der Kundenakquise und als freiberuflicher Mitarbeiter einer Tageszeitung tätig sowie selbstständig im Bereich Schallplattenhandel. Seit April 2017 ist er nun Jobcoach bei der GFA in Idar-Oberstein.

Nun gibt er eigene Erfahrungen an seine Teilnehmer weiter

Wenn er eines so überhaupt nicht mag, dann ist es Routine. Daher mag er seine Tätigkeit als Jobcoach: Immer neue, individuelle Problemstellungen von seinen Maßnahme-Teilnehmern, für die es Lösungen zu suchen gilt, damit diese erfolgreich in einen Job gebracht werden können. Dass Jobsuche nicht immer einfach ist kann der Absolvent eines Philosophie- und Germanistik-Studiums gut nachvollziehen. Daher hat er wohl auch gelernt, in Kompetenzen statt in Berufsbildern zu denken und konnte sein eigenes Selbstmarketing optimieren.

Was er selbst über seine Tätigkeit als Jobcoach schreibt, lesen Sie kommende Woche hier im GFA-Blog in seinem Post „Jan-Benedikts philosophisch, literarischen Blick auf den Beruf des Jobcoachs“.

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