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VR meets HR

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Virtual Reality (VR). Was früher dem Gaming-Sektor vorbehalten war, hat nun auch den Sprung in die HR-Bereiche erster Unternehmen genommen.

Virtual Reality im Personalmarketing

Ein aktueller HR- bzw. Personalmarketing-Trend sind virtuelle Rundgänge. Solch ein virtueller Besuch des Unternehmens ist eine großartige Möglichkeit, Bewerbern vorab einen authentischen Einblick in die Räumlichkeiten des Arbeitgebers zu gewähren. Ähnlich der virtuellen Welt eines Computerspiels, kann sich der Besucher selbstständig virtuell durch das Gebäude bewegen und je nach Wunsch gezielt in einzelne Räume hineingehen oder sich in unterschiedliche Etagen begeben. Dies unterscheidet den virtuellen Rundgang von einem Video. Bei letzterem hat der Betrachter nicht die Wahl, was er gerade sehen möchte, sondern muss sich dem Ablauf des Videos anpassen.
Am Desktop besteht auch die Möglichkeit, weitere Informationen in dem virtuellen Rundgang zu hinterlegen. So können etwa zusätzlich Videos integriert werden, in denen Mitarbeiter über ihre Stelle berichten sowie Informationen zu Bereichen oder Produktpräsentationen hinterlegt werden. Diese Zusatzinformationen können dann vom virtuellen Besucher in seinem Rundgang aufgerufen werden. Wird der Rundgang hingegen für das Onboarding neuer Mitarbeiter genutzt, dann können im Gegensatz zum Recruiting-Einsatz auch etwa Sicherheitshinweise für Maschinen hinterlegt werden.

Virtual Employer Branding mit der VR-Brille

Einen noch intensiveren Eindruck erhält der Betrachter mittels des dreidimensionalen Rundumblickes einer VR-Brille (dem umgangssprachlichen Ausdruck für ein Head-Mounted-Display). „360-Grad-VR-Videos emotionalisieren signifikant stärker als eine reine Betrachtung auf dem Handydisplay. Dies ergaben Messungen des Hautwiderstandes bei Betrachtung der Filme, […]. Je mehr der Betrachter von VR-Videos in die virtuelle Welt abtauchen kann, also je abgeschotteter die Betrachtung und höher die Qualität des Videos, desto stärker ist die Wirkung“, fand Prof. Dr. Wolfgang Jäger von der Hochschule Rhein Main zusammen mit seinen Studenten in einer Studie heraus.
VR-Brillen, kompatibel mit gängigen Smartphones, sind unterdessen auch schon für relativ kleines Geld erhältlich. Es gibt sie bereits für unter 50 Euro. Achten sollte man auf Glas- statt Kunststofflinsen, das verbessert die Qualität für den Betrachter. VR-Brillen sind auch eine gute und vor allem praktische Möglichkeit, um beispielsweise den Besuchern auf Karrieremessen einen Eindruck über den Arbeitsplatz in Ihrem Unternehmen zu vermitteln. Die VR-Brille ist leicht zu transportieren und so ohne viel Aufwand mit auf Messen zu nehmen. Noch viel mehr wiegt allerdings aktuell noch der Aspekt, dass diese Form des Personalmarketings noch relativ neu ist und Aufmerksamkeit erregt. Dieser Effekt wird wohl recht schnell nachlassen, je mehr Unternehmen sich dieses Personalmarketing-Instruments bedienen, aber noch sind 360 Grad Rundgänge im Personalmarketing aufmerksamkeitswirksam.

Hier sehen Sie den 360 Grad Rundgang durch die Büroräume der GFA GMBH in Bad Kreuznach.

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