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"Alle Jahre wieder": Konflikte unter dem Weihnachtsbaum

3 Tipps, um dieses Jahr Konflikte unterm Weihnachtsbaum zu verhindern bzw. zu lösen

Essen wir Kartoffelsalat mit Würstchen oder gibt es Fondue? Wer macht den Nachtisch? Gehen wir an Weihnachten in die Kirche oder nicht? Feiern wir Heilig Abend bei deinen oder meinen Eltern? Wen laden wir wann zu uns ein? Wann um Himmels Willen haben wir noch Zeit Tante Erna, Onkel Gustav und Cousine Eva an den Feiertagen zu treffen? Schmücken wir den Weihnachtsbaum in traditionellem Rot oder doch lieber in Lila? Muss ein Weihnachtsbaum überhaupt sein? Und falls ja, die Frage aller Fragen: Welcher Weihnachtsbaum ist der Schönste im ganzen Land?

Wir sind alle verschieden. Zum Glück, denn unterschiedliche Meinungen bereichern unser Miteinander. Sie können aber gleichzeitig zu Konflikten führen. Zusammen leben oder arbeiten - ganz ohne Konflikte läuft das nie ab. Konfliktfreiheit ist ein Irrglauben. Wer Konflikte nicht zulässt oder gar bewusst unterdrückt sitzt auf einer tickenden Bombe. Insbesondere zur Weihnachtszeit, wenn die ganze Familie unter dem Weihnachtsbaum vereint ist, kommt es häufig zu Streit.

Um Konflikte bereits von vornherein zu verhindern, kann es helfen Erwartungen klar zu kommunizieren. So wollen Sie etwa ein ruhiges, besinnliches Weihnachten während andere Familienmitglieder sich eine rauschende Party wünschen. Hier hilft es im Vorfeld zu besprechen, wie das Familienweihnachtsfest abläuft, damit alle Beteiligten wissen, was sie erwartet und nicht enttäuscht werden. Kompromissbereitschaft ist hier das Zauberwort.

Sollte es unter dem Weihnachtsbaum dann doch noch zu einer Disharmonie kommen, können Ihnen unsere 3 Tipps helfen, damit Sie dieses Jahr ein harmonisches Fest mit Ihren Lieben verbringen.

  1. Sachlich bleiben

Sie fühlen sich angegriffen. Dann unterstellen Sie der anderen Seite nicht sofort böses. Wie heißt es so schön: Im Zweifel für den Angeklagten. Nehmen Sie das Verhalten des Gegenübers nicht persönlich. Ja, zugegebenermaßen, das ist oft schwierig. Ihrem Gegenüber ist unter Umständen noch nicht einmal bewusst, dass Sie sich gestört bzw. genervt fühlen. Es kann auch einfach mal helfen, tief ein- und auszuatmen, bevor Sie eine Erwiderung geben.

  1. Die Perspektive wechseln

Auf einem Blatt, das vor Ihnen auf dem Tisch liegt, sehen Sie die Zahl Sechs, Ihr Gegenüber jedoch sieht die Zahl Neun. Auch im übertragenen Sinn kann es wahre Wunder bewirken, einmal die Perspektive zu wechseln und sich in die Rolle des Konfliktpartners hinein zu versetzen. Versuchen Sie die Ursache des Problems zu identifizieren. So wird manches Verhalten sehr viel nachvollziehbarer und mit diesem Verständnis und etwas Empathie fühlen Sie sich weniger genervt.

  1. Darüber sprechen

Um Konflikte zu verhindern bzw. zu lösen, müssen Sie mit den Beteiligten darüber sprechen. Wobei hier auch zu unterscheiden gilt. Machen Sie gerade im allgemeinen Weihnachtsstress aus einer Mücke einen Elefanten oder gibt es wirklich einen Konflikt zu lösen.

Sollte es wirklich etwas zu besprechen geben, dann vermeiden Sie unter allen Umständen eine Aussprache in der Form: „Du machst dies und das falsch.“. Das greift Ihr Gegenüber direkt an. Sprechen Sie in der „Ich-Perspektive“: Was fällt Ihnen auf und was genau stört Sie an diesem Verhalten. Zuletzt äußern Sie wieder in der „Ich-Perspektive“, was Sie sich wünschen, um ein harmonischeres Weihnachtsfest verbringen zu können.

Schlussendlich sollten Sie auch nicht vergessen, es geht hier nicht um Sieg oder Niederlage. Seien Sie kompromissbereit und konzentrieren Sie sich auf Gemeinsamkeiten und Positives.

Wir wünschen Ihnen ein harmonisches, konfliktfreies Weihnachtsfest mit Ihren Lieben!

Und sollten Sie sich auf das nächste Weihnachtsfest noch besser bzw. tiefergehend vorbereiten wollen oder möchten Konflikte am Arbeitsplatz lösen: Wir bieten auch Seminare zu Konfliktmanagement oder Mediation an.

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