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Richtig mit dem Laufen anfangen und auch dabei bleiben

Im Rahmen unseres Thema des Monats „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ haben wir mit unserem „Nachbarn“ Klaus Kapalla über den gesunden Einstieg ins Laufen gesprochen. Er ist Gesundsportberater und Inhaber von Sport Kapalla, das zwei Häuser neben unserer Geschäftsstelle in Idar-Oberstein liegt. Klaus Kapalla hat uns fünf Tipps verraten, wie man gesund anfängt und es diesmal schafft, nicht aufzuhören.

1. Lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt …

Sie sind motiviert und wollen gleich los laufen!? Großartig! Dennoch - warten Sie erst einen Moment und lesen Sie vorab die „Packungsbeilage der Sportart Laufen“ bzw. reden Sie mit Ihrem Arzt. Laufen kann sich sehr positiv auf den Körper und das allgemeine Wohlbefinden auswirken. In bestimmten Fällen jedoch, bspw. bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sehr starkem Übergewicht oder Problemen mit dem Bewegungsapparat sollten Sie dessen ungeachtet Vorsicht walten lassen. Nein, das heißt nicht, Sie sollen sich wieder aufs Sofa setzen. Gehen Sie stattdessen einfach vorab zum Arzt, falls es Bedenken bezüglich Ihrer körperlichen Fitness gibt. Unter Umständen müssen Sie etwa in einem bestimmten Pulsbereich laufen und dürfen einen Maximalpuls nicht überschreiten. Gibt Ihr Arzt grünes Licht, dann steht dem Beginn Ihrer Laufkarriere nichts im Weg. Herzlichen Glückwunsch zum neuen Hobby!

2. Ein Haus muss auf ein stabiles Fundament gebaut sein

Sie haben also beschlossen mit dem Laufen anzufangen. Sehr gut. Wie Klaus Kapalla berichtet,  führt viele Laufanfänger der Weg zunächst ins Sportgeschäft. Gerade nach Weihnachten bzw. nach Neujahr häufen sich die Kunden, die sich gleich – voll guter Vorsätze – von Kopf bis Fuß mit einem neuen, funktionalen und modischen Sportoutfit einkleiden möchten. Das hält Klaus Kapalla für den Anfang für vollkommen übertrieben. Er rät zu Beginn lediglich auf die richtigen Schuhe zu setzen.
Er vergleicht einen Laufschuh mit dem Fundament eines Hauses. Wenn das Fundament nicht solide ist oder schief, dann wird auch das Haus darüber irgendwann Risse bekommen. Ebenso verhält es sich mit einem Laufschuh. Er gleicht im Idealfall Fehlstellungen des Fußes aus und sorgt so dafür, dass Ihr Körper auf einem guten Fundament gerade ausgerichtet ist. So vermeiden Sie Schmerzen beim Laufen.

3. Fordern Sie Ihren Körper ohne ihn zu überfordern

Sie sind motiviert, haben nun Ihre Laufschuhe geschnürt und wollen los laufen. Doch wie gehen Sie am besten vor? Hier empfiehlt Klaus Kapalla einen Vier-Minuten-Rhythmus für den Anfang. Wechseln Sie jeweils vier Minuten Laufen mit vier Minuten Gehen ab. Auf die Frage hin, wie lange ich das als Anfänger durchhalten sollte, meint er, ca. 45 Minuten. Jedoch wüsste der eigene Körper sehr wohl, wann es genug ist. Achtung, verwechseln Sie jedoch nicht Ihren inneren Schweinehund mit dem was Ihr Körper Ihnen sagt.
Im Freizeitbereich jedoch sollten Sie stets auf Ihren Körper und dessen Wohlbefinden achten. Im Leistungssport geht die Leidenschaft für den Sport auch mal mit Leiden einher. Als Freizeitläufer sollten Sie auf Ihren Körper achten und seine Grenzen erkennen. Das heißt nicht, dass Sie nicht ins Schwitzen kommen werden.

4. Ganzheitliches Training

Um den Körper nicht nur einseitig zu trainieren und rundum fit zu halten, ergänzen Sie Ihr Lauftraining im Idealfall durch ein leichtes Ganzkörpertraining. Übertreiben Sie es auch hier am Anfang nicht. Klaus Kapalla empfiehlt Übungen mit dem Terraband. Der Vorteil: Die Terra- bzw. auch Fitnessbänder genannt, haben meist schon Anleitungen für einfache Übungen mit dabei. 10-15 Minuten mit einem Fitness- bzw. Terraband reichen vollkommen. Weniger ist mehr, wenn Sie dafür langfristig dabei bleiben.

5. Gemeinsam läuft es (sich) besser

Um diesmal nicht wieder nach kurzer Zeit mit dem Laufen aufzuhören, wenn etwa die Neujahrsvorsätze wieder vergessen sind, empfiehlt Klaus Kapalla sich unbedingt Gleichgesinnte zu suchen. Gemeinsam findet er, macht es einfach sehr viel mehr Spaß. Sie können sich beim Laufen unterhalten und insbesondere, wenn der innere Schweinehund mal wieder aufmucken will, dann hilft das Gemeinschaftsgefühl, doch laufen zu gehen.

Laufen macht den Kopf frei

Klaus Kapalla findet, Laufen tut gut. Es hilft ungemein beim Stressabbau und man bekommt den Kopf frei. Seiner Meinung nach kommen einem die besten Ideen auch beim Laufen. Um nicht sofort die Lust am Laufen zu verlieren, sollte man die fünf einfachen Tipps beachten. Denn wenn man dann dabei bleibt, wird es fast wie eine Sucht, findet er. Es fehlt dann einfach etwas, wenn man nicht Laufen geht.