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Marco - wer kennt ihn nicht

Marco – wer kennt ihn nicht

Wer die GFA in Simmern kennt, der kennt auch unseren Kollegen Marco Castronovo. Jeder kennt Marco und Marco kennt jeden. Einer der Gründe, warum er so erfolgreich ist, in dem was er tut. Er ist ein echtes GFA Urgestein. Bereits seit 1996 – als er hier seine Ausbildung zum Bürokaufmann begann - ist er Teil des Teams. Eigentlich wollte ich ihn interviewen, weil ich da so eine Geschichte gehört hatte, die mich neugierig gemacht hatte: Als mal sein Aquarium zusammen mit seinem restlichen Hausrat plötzlich draußen auf dem Hof der GFA abgeladen wurde. Aber lassen wir das. Die Zeiten als er noch Marco Casanova hieß sind vorbei und es soll ja niemand hier auf die Füße getreten bekommen.

Der tanzende Disponent

Außerdem gibt es über jemanden, wie unseren Marco, auch so noch genug zu erzählen. Ein 41-jähriger tätowierter Personaldisponent, der es seit rund zwei Jahrzehnten liebt mit seiner Männerballett-Truppe zu tanzen, dem privat nie der Jacky Cola ausgeht, der immer einen Spruch auf den Lippen hat und der trotz italienischem Namen kein Italienisch sprechen kann. Wie schon einige verwunderte, internationale Kunden am Telefon feststellen mussten, wenn sie anfingen mit „Pronto, …“.

Er kennt sie alle, die Stories der GFA

Alleine der Job als Personaldisponent, der tagtäglich Kontakt mit Bewerbern und Kunden bringt, müsste doch schon ausreichen, um viele spannende Geschichten erzählen zu können. Tatsächlich jedoch fällt es Marco erstaunlich schwer, sich an kuriose Gegebenheiten in Zusammenhang mit seinem Job zu erinnern. Anscheinend kommt einem nach über 20 Jahren in diesem Job nichts mehr so schnell Spanisch vor. Wer schon Alles, bis hin zum Schäferstündchen am Arbeitsplatz erlebt hat - nein, nicht was Sie jetzt denken, er war nicht beteiligt – bis hin zu Bewerbern, die ohne gültige Fahrerlaubnis mit dem Auto zum Vorstellungsgespräch kommen, den schockt wohl so schnell nichts mehr. Da ist eine auf einen Zettel gekritzelte „Bewerbung“, mit der Aussage, dass man von den Tätigkeiten keine Ahnung hat und sich auch nicht für die Stelle interessiert, nicht weiter verwunderlich.

Durch die GFA geprägt

Wer schon so lange bei der GFA ist, der wurde durch sie geprägt und umgekehrt. So trank er früher überhaupt keinen Kaffee, konnte er sich gar nicht vorstellen. Heute ist es entgegengesetzt. Ohne Kaffee geht im Büro bei ihm gar nichts. Aber nicht einfach nur Kaffee, nein, es muss schon der von Dallmayr sein. Es darf bei der GFA kein anderer Kaffee sein und bitte nicht so stark – bloß nicht mehr als fünf gehäufte Löffel. Der Löffel „darf nicht drin stehen“, wie ich als „Neue“ bei der GFA schnell lernen musste.

Loyalität und Familie

So hat jede Familie ihre Eigenarten und Familie, das ist die GFA für Marco Castronovo definitiv. Bei einem anderen Arbeitgeber arbeiten, das will und kann er sich gar nicht vorstellen. Könnten sich wohl auch viele Bewerber und Mitarbeiter nicht vorstellen, die glatt auf dem Absatz kehrt machen und erst später wieder kommen, wenn man Ihnen sagt, dass „ihr“ Marco gerade auf einem Außentermin ist. Die GFA, das ist mehr als ein Arbeitsverhältnis für ihn. Hört sich pathetisch an, wer ihn jedoch kennt, weiß, dass es schlichtweg so ist. Er ist loyal – sei es gegenüber seiner Heimat, dem Hunsrück und insbesondere Argenthal, seiner Männerballett-Gruppe, der Chaos Truppe, oder eben auch gegenüber der GFA.

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